Agnus Castus

Agnus Castus ist der botanische Name der Pflanze Mönchspfeffer, einer Pflanzenart die zu Gattung der Lippenblütler gehört und umgangssprachlich auch Keuschbaum oder Keuschlamm genannt wird.
Agnus Castus Strauch
Kurzinfos
  • Der Agnus Castus gehört zur Familie der Eisenkrautgewächse, kann mehrere Meter hoch werden und ist vor allem im Mittelmeerraum verbreitet
  • Der Mönchspfeffer enthält unter anderem Iridoidglykoside, Flavonoide sowie ätherische und fettende Öle
  • Er ist vielseitig einsetzbar: gegen Akne, Zyklusbeschwerden, Wechseljahresbeschwerden, Impotenz, Kinderwunsch, oder Störung der Regelblutung – Mönchspfeffer Anwendung
  • Medikamente aus Agnus Castu sollten in der Regel ein mal täglich über einen längeren Zeitraum (3 Monate) eingenommen werden – Agnus Castus Dosierung
  • Während der Schwangerschaft ist von der Einnahme abzuraten, da sie die Produktion von Muttermilch verhindern kann
  • Mögliche Nebenwirkungen sind Erbrechen, Mundtrockenheit, Kopfschmerzen oder Juckreiz – Agnus Castus Nebenwirkungen

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Der Mönchspfeffer (Agnus-Castus) ist eine Strauchpflanze die bis zu vier Meter groß werden kann. Sie zeichnet sich durch hellbraune Zweige aus und vor allem durch die kreuzweise gegeneinander gestellten Blätter. Die Blätter ähnlich der Form einer Hand und können zwischen fünf- und siebenzählig sein. Optisch hat der Agnus Castus eine gewisse Ähnlichkeit mit Hanf – die Blätter können nämlich auch eine weiße, rosa, violette oder blaue Frabe haben und stehen optisch sehr dicht beieinander. Die Blütezeit ist zwischen Juli und August.

Die Samen der Pflanze ist eine viersamige Scheinbeere, die dank ihrer braunen Farbe dem gewöhnlichen Pfeffer sehr ähnlich sieht. Als Lippenblüttler mag der Mönchspfeffer gerne feuchte Standorte wie zum Beispiel Flussufer. Zusätzlich werden warme Gebiete bevorzugt - deshalb kommt die Agnus Castus Pflanze eher im südlichen Raum vor und am Mittelmeer.

Auch aus geschichtlicher Sicht ist die Pflanze interessant. Angeblich wurde eine griechische Göttin namens Hera auf der Insel Samos unter einem Keuschbaum geboren. Im Mittelalter wurden die Früchte des Agnus Castus als Gewürz und Anaphrodisiakum verwendet. Außerdem wurde sie gerne von Mönchen eingesetzt um sich der weltlichen Liebe zu entsagen – denn die Pflanze hemmt das sexuelle Verlangen und machte so den Mönchen das Leben leichter. Genau deshalb ist die Pflanze auch ein Symbol des Mönchlebens.

Seit dieser Zeit wird Agnus Castus als Heilpflanze in der Homöopathie eingesetzt. Vor allem bei Zyklusbeschwerden (LINK) der Frauen sowie Wechseljahrbeschwerden. Außerdem soll er durch die bei nicht erfülltem Kinderwunsch helfen und sogar teilweise bei Impotenz von Männern die Libido wieder anfachen. Wissenschaftlich Bestätigt wurde dies allerdings noch nicht.

(Fotos: © ds / pixelio)

Hinweis: Die in auf dieser Seite enthaltenen Angaben dienen lediglich der allgemeinen Information und können eine ärztliche Beratung oder die Behandlung durch entsprechend ausgebildete Ärzte nicht ersetzen.